Ich arbeite ausschließlich über positive Bestärkung und verfolge einen ganzheitlichen Ansatz. Meine Arbeit mit Hunden basiert auf Respekt, Fachwissen und Verständnis für ihr Wesen. Grenzen richtig zu setzen ist wichtig! Bestrafung lehne ich grundsätzlich ab, da sie einer guten Beziehung nachhaltig schadet und für ein optimales Lernen, sowie für eine langfristige Bindung oft nur schadet.
Ich versuche die Ursachen für das Verhalten des Hundes zu finden und gehe stehts dem Verhalten auf den Grund. Um ein Verhalten langfristig umzulenken oder zu verändern ist es wichtig, dass die Ursache für das Verhalten gefunden und nicht nur an der Oberfläche gearbeitet wird. Deshalb schaffe ich dem Hund eine Atmosphäre, die ihm erfolgreiches Lernen ermöglicht und die es ihm erleichtert, mit Stress und schwierigen Alltagssituationen zurecht zu kommen.
Der Hund hat ein wundervolles friedliebendes Wesen. Er kommuniziert klar und deutlich. Wenn wir lernen, unsere Hunde zu verstehen und mit ihnen zu kommunizieren, verändert sich der Umgang mit ihnen grundlegend: Eine echte und tiefe Freundschaft kann entstehen. Gegenseitiges Vertrauen, Respekt und ein kompromisslos positiver Umgang mit dem Hund ist die Basis einer guten Bindung. Besonders bei der Arbeit mit "schwierigen" Hunden eröffnen sich durch die echte Vertrauensbasis neue Möglichkeiten der Verhaltensänderung.
Eine aufgerollte Zeitung eignet sich gut zum Trainieren von Hunden, wenn man sie richtig benutzt! Nehmen Sie zum Beispiel eine aufgerollte Zeitung, wenn Ihr Hund etwas zerbeisst oder kaputt macht oder ins Zimmer pinkelt... Hauen Sie sich selbst damit auf den Kopf und wiederholen Sie mehrfach den Satz: "Ich habe vergessen, auf meinen Hund aufzupassen. Ich habe vergessen..." Nur für diesen Zweck allein sollte eine aufgerollte Zeitung bei der Erziehung benutzt werden. Wenn Ihr Hund Sie dabei auslacht, loben Sie ihn!
Verfasser unbekannt